Zubehör für Pflegebetten – wichtig bei Auswahl des richtigen Modells

22. September 2012 | Tags: , , , , | Noch keine Kommentare »

Pflegebetten gehören schon seit vielen Jahren zu den sinnvollen Hilfsmitteln, die aus den modernen Pflege- und Klinikbreichen nicht mehr wegzudenken sind. Nicht nur in ihrer typischen Grundausstattung, sondern auch durch ein umfangreiches Zubehör lassen sie sich zu Arbeitsmitteln erweitern, welche für das Pflegepersonal die Tätigkeiten ganz wesentlich erleichtern.

Die große Auswahl an praktischem Zubehör für Pflegebetten stellt eine tolle Voraussetzung dar, damit teilweise oder komplett bettlägerige Personen optimal versorgt und gleichsam mit Hilfe des Zubehörs für tägliche Verrichtungen mobilisiert werden können. Das spezielle Zubehör ermöglicht viele zusätzliche Tätigkeiten, die mit einem schlecht ausgerüsteten Pflegebett nicht umsetzbar wären. Ein entsprechendes Zubehör für Pflegebetten ist zudem die Basis für eine sichere und gefahrenfreie Unterbringung der bettlägerigen Menschen. Dies bedeutet, dass das gezielt gewählte Zubehör eine wichtige Aufgabe im Zusammenhang mit der Vorbeugung von Stürzen aus dem Bett und der Vermeidung des sogenannten Aufliegens besitzt. Aus diesem Grund werden Pflegebetten so ausgestattet, dass ein Grundzubehör in der Regel mitgeliefert wird. Darüber hinaus kann Zubehör entsprechend den individuellen Erfordernissen und Bedürfnissen des zu Pflegenden ausgesucht werden.

Eine zuverlässige Sicherung gegenüber dem Herausfallen und dem ungewollten Aussteigen aus einem Pflegebett für sehr unruhige Bettlägerige stellen Seitengitter dar. Diese sind mit Einrastmechanismen versehen, die nur vom Pflegepersonal entriegelt werden können. In diesem Bezug werden unterschiedliche Seitengitter angeboten. Sie eignen sich entweder für eine Befestigung am Lattenrost oder für ein sogenanntes Bett-im-Bett-System.

Um körperlich geschwächten, bettlägerigen Personen das Aufrichten zu erleichtern, damit sie selbstständig essen und trinken können, werden spezielle Aufrichtbügel angeboten. Diese besitzen überwiegend eine dreieckige Form. Diese Aufrichter werden mit einem verstellbaren Gurt an einem stabilen Bettgalgen befestigt, der meist in der Standardausführung vorhanden ist, jedoch auch als Zubehör erworben werden kann. Ein Bettgalgen kann bis zu 90 kg Körpergewicht aufnehmen und wird vorwiegend in der zerlegbaren Variante geliefert. Als Spezialzubehör gelten ein an der Wand fixierbarer Aufrichter sowie ein sogenannter Bettverkürzer. Letztgenanntes Zubehör beugt der Entstehung eines Spitzfußes vor und wird am Fußteil im Bettinneren installiert, sodass die bettlägerige Person sich abstützen kann. Eine zusätzliche Polsterung vermeidet Verletzungen an den Füßen. Um körperlichen Beeinträchtigungen an den Innenbereichen des Pflegebettes und den Seitengittern vorzubeugen, können im Rahmen des Zubehörs Schutzbezüge für die Seitengitter sowie Auspolsterungselemente für die Seitenteile von Innen eingesetzt werden.

Die Palette an Zubehör ist unerschöpflich und hängt natürlich auch vom Hersteller ab. So sollte bei der Auswahl des Pflegebetts auch schon das mögliche Zubehör evaluiert werden. Ein späterer Wechsel kann teuer werden.


Viscoschaummatratzen im Test

26. August 2011 | Tags: , | Noch keine Kommentare »

Viscoschaummatratzen stellen eine zukunftsweisende Neuentwicklung innerhalb der Schaumstoff- und Kaltschaummatratzen dar, die sich durch zahlreiche Vorzüge gegenüber herkömmlichen Matratzen auszeichnen, wie sich in umfangreichen Tests erwiesen hat. Diese Matratzen aus Viscoschaum werden als High Tech Erzeugnisse bezeichnet und bestechen insbesondere durch eine beinahe einzigartige Materialbeschaffenheit und Matratzenqualität.

Im Test zeigten die Viscoschaummatratzen zunächst eine beeindruckende Eigenschaft, die bisher noch keine Matratzenart an den Tag gebracht hat. Dieses Merkmal wird in der Materialentwicklung als Memory Foam bezeichnet und hängt mit der erstaunlichen Anpassungsfähigkeit der Matratzen an die individuellen Körperformen zusammen. Viscoschaum stammt aus der synthetischen Gewinnung und ist durch Wärmeeinwirkung leicht formbar. Viscoschaumstoff verliert somit durch die vom Körper ausgestrahlte Wärme des Schlafenden seine Formstabilität und geht nicht wieder sofort in den ursprünglichen Zustand zurück. Diese Anpassungsfähigkeit ist eine hervorragende Voraussetzung, die ein dauerhaftes Liegen ermöglicht, ohne Druckstellen auf dem Körper zu spüren. Darüber hinaus sind Viscoschaummatratzen für die Entlastung von drucksensiblen Körperzonen durch ihre gute Punktelastizität bekannt. Getestet wurden vorrangig die Viscoschaummatratzen mit der Bezeichnung TEMPUR, die einen Vorzug bieten, der für Menschen mit Rückenbeschwerden und Bandscheibenleiden recht interessant sein dürfte.

In einer Gegenüberstellung zu anderen Matratzenarten in speziellen Test, welche insbesondere die schlafklimatischen Bedingungen und gesundheitlichen Aspekte für Allergiker untersuchen sollen, haben Viscoschaummatratzen hervorragende Resultate gezeigt. Für Menschen, die unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben leiden, können diese Matzratzen eine zuverlässige Abhilfe schaffen. Auf Grund der Zusammensetzung des Viscoschaums können Milben hier nicht leben.

Der Einsatz von Viscoschaum stellt sich außerdem als sinnvoll in Bezug auf die Erfüllung hygienischer Anforderungen dar. Der Werkstoff besticht durch eine hohe Atmungsaktivität. Die außerordentlich gute Atmungsaktivität und Belüftbarkeit der Matratze durch die hohe Luftdurchlässigkeit der einzelnen Liegebereiche gewährleistet ein gesundes Schlafklima. Die Viscoschaummatratze besitzt in ihrem Inneren sogenannte Luftkanäle. Deshalb sind diese Produkte für extrem schwitzende oder kranke Menschen geeignet. Diese Tatsache trifft ebenfalls auf die Regulierung der Temperatur und der Feuchtigkeit zu, welche durch Schweißabsonderungen beim Schlafen entsteht. Diese Regulierbarkeit bezieht sich leider nicht auf die obersten Schichten der Viscoschaummatratze, wie Tests ergaben. Dies stellt gerade für stark schwitzende Menschen einen großen Nachteil dar, der bei neueren Modellen jedoch beseitigt wurde. Derzeit wird daran gearbeitet, die Rückformung der Matratze beim Memory Foam Effekt zu verkürzen, um die Lebensdauer der Matratze zu verlängern.

Zum Aufbau der Viscoschaummatratze muss ergänzt werden, dass sich in Tests die unterschiedlichen Varianten der Matratzen als besonders verbraucherfreundlich erwiesen und eine Abstimmung auf die individuellen Besonderheiten eines Menschen zulassen. Durch die richtigen Härtegrade, die verschiedenen Querschnitte und die auf spezielle Körpergewichte bezogenen Matratzenausführungen können alle Wünsche und Bedürfnisse abgedeckt werden.


Matratzen für Pflegebetten

20. August 2011 | Tags: , | Noch keine Kommentare »

Ein Pflegebett stellt nicht nur auf Grund der speziellen Beschaffenheit des Bettes selbst und des hilfreichen Zubehörs eine sichere und bequeme Schlafstätte für pflegebedürftige und bettlägerige Personen dar, sondern auch wegen der hochwertigen Matratzen.

Die Matratze ist der Bestandteil eines Pflegebettes, welcher nicht nur verschiedenen Ansprüchen in Bezug auf Komfortabilität und auf eine gewünschte Hygiene entsprechen muss. Die Matratze, die für ein Pflegebett geeignet, ist, trägt ganz wesentlich dazu bei, ob ein bewegungsreduzierter bettlägeriger Mensch effizient und vorbeugend gelagert werden kann. Aus diesem Grund werden Matratzen für ein Pflegebett so gefertigt, dass sie entweder als einfache Unterlage im herkömmlichen Sinn als normale Matratze dienen oder als sogenannte Antidekubitus Matratzen sinnvoll nutzbar sind. Die als Standardmatratzen bezeichneten Pflegebettmatratzen gewährleisten das Liegen nicht dekubitusgefährdeter bettlägeriger Personen und eignen sich ausschließlich für die Verwendung in Pflegebetten. Dies hat damit zu tun, dass diese Standardpflegebettmatratzen so gefertigt werden, dass sie durch die kontinuierliche Verstellung der einzelnen Pflegebettsegmente nicht beschädigt und beeinträchtigt werden können. Bei der Verwendung herkömmlicher Matratzen würden diese an den bewegungstypischen Bereichen brechen oder Materialrisse zeigen. Darüber hinaus sind Standardmatratzen für das Pflegebett hygienisch einwandfrei zu reinigen und durch die spezifischen Fertigungsprodukte desinfizierbar.

Eine weitere und recht teure Alternative gegenüber Standardmatratzen sind Matratzen, die auf Grund ihrer Form und materialseitigen Struktur eine Druckentlastung gewährleisten können, sodass diese Vorrichtungen einem schnellen Aufliegen der Patienten vorbeugen. In diesem Sinn werden ganz unterschiedliche Matratzenarten angeboten, die von der kompakten Dekubitus-Prophylaxe Matratze über die Weichlagerungsmatratze aus Schaumstoff bis hin zur hochwertigen luftgefüllten Wechseldruckmatratze reichen.

Eine Weichlagerungsmatratze beugt Dekubitus vor, da den bettlägerigen Personen ein weiches Liegen ohne intensiven Druck auf prädestinierte Körperstellen ermöglicht wird. Sogar Personen mit einem Körpergewicht his zu 130 kg können druckentlastend gelagert werden.

Sogenannte Wechseldruckluftmatratzen gehören zu den kostenintensiven Unterlagen und sind mit einem Pumpensystem gekoppelt. Durch die enthaltene Luft werden Körperbewegungen druckentlastend unterstützt. Um ein Aufliegen zu vermeiden, ist es erforderlich, dass die Luftbefüllung auf das Köpergewicht des Liegenden abgestimmt wird, um auch ein Einsinken zu verhindern. Diese Matratzen werden in einer Sandwichausführung hergestellt und mit einem wasserabweisenden, feuchtigkeitsregulierenden Bezug aus Polyurethan ausgestattet. Der Wechseldruckmechanismus und die konstante Luftfüllung werden durch eine entsprechende elektrisch betriebene Pumpe gewährleistet. Diese Matratzen können den jeweiligen Dekubitusstadien vorbeugen, sind allerdings für die Liegenden in der ersten Zeit etwas gewöhnungsbedürftig.