26. August 2011 | Tags: Matratzen Test, Schaummatratze | Noch keine Kommentare »
Viscoschaummatratzen stellen eine zukunftsweisende Neuentwicklung innerhalb der Schaumstoff- und Kaltschaummatratzen dar, die sich durch zahlreiche Vorzüge gegenüber herkömmlichen Matratzen auszeichnen, wie sich in umfangreichen Tests erwiesen hat. Diese Matratzen aus Viscoschaum werden als High Tech Erzeugnisse bezeichnet und bestechen insbesondere durch eine beinahe einzigartige Materialbeschaffenheit und Matratzenqualität.
Im Test zeigten die Viscoschaummatratzen zunächst eine beeindruckende Eigenschaft, die bisher noch keine Matratzenart an den Tag gebracht hat. Dieses Merkmal wird in der Materialentwicklung als Memory Foam bezeichnet und hängt mit der erstaunlichen Anpassungsfähigkeit der Matratzen an die individuellen Körperformen zusammen. Viscoschaum stammt aus der synthetischen Gewinnung und ist durch Wärmeeinwirkung leicht formbar. Viscoschaumstoff verliert somit durch die vom Körper ausgestrahlte Wärme des Schlafenden seine Formstabilität und geht nicht wieder sofort in den ursprünglichen Zustand zurück. Diese Anpassungsfähigkeit ist eine hervorragende Voraussetzung, die ein dauerhaftes Liegen ermöglicht, ohne Druckstellen auf dem Körper zu spüren. Darüber hinaus sind Viscoschaummatratzen für die Entlastung von drucksensiblen Körperzonen durch ihre gute Punktelastizität bekannt. Getestet wurden vorrangig die Viscoschaummatratzen mit der Bezeichnung TEMPUR, die einen Vorzug bieten, der für Menschen mit Rückenbeschwerden und Bandscheibenleiden recht interessant sein dürfte.
In einer Gegenüberstellung zu anderen Matratzenarten in speziellen Test, welche insbesondere die schlafklimatischen Bedingungen und gesundheitlichen Aspekte für Allergiker untersuchen sollen, haben Viscoschaummatratzen hervorragende Resultate gezeigt. Für Menschen, die unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben leiden, können diese Matzratzen eine zuverlässige Abhilfe schaffen. Auf Grund der Zusammensetzung des Viscoschaums können Milben hier nicht leben.
Der Einsatz von Viscoschaum stellt sich außerdem als sinnvoll in Bezug auf die Erfüllung hygienischer Anforderungen dar. Der Werkstoff besticht durch eine hohe Atmungsaktivität. Die außerordentlich gute Atmungsaktivität und Belüftbarkeit der Matratze durch die hohe Luftdurchlässigkeit der einzelnen Liegebereiche gewährleistet ein gesundes Schlafklima. Die Viscoschaummatratze besitzt in ihrem Inneren sogenannte Luftkanäle. Deshalb sind diese Produkte für extrem schwitzende oder kranke Menschen geeignet. Diese Tatsache trifft ebenfalls auf die Regulierung der Temperatur und der Feuchtigkeit zu, welche durch Schweißabsonderungen beim Schlafen entsteht. Diese Regulierbarkeit bezieht sich leider nicht auf die obersten Schichten der Viscoschaummatratze, wie Tests ergaben. Dies stellt gerade für stark schwitzende Menschen einen großen Nachteil dar, der bei neueren Modellen jedoch beseitigt wurde. Derzeit wird daran gearbeitet, die Rückformung der Matratze beim Memory Foam Effekt zu verkürzen, um die Lebensdauer der Matratze zu verlängern.
Zum Aufbau der Viscoschaummatratze muss ergänzt werden, dass sich in Tests die unterschiedlichen Varianten der Matratzen als besonders verbraucherfreundlich erwiesen und eine Abstimmung auf die individuellen Besonderheiten eines Menschen zulassen. Durch die richtigen Härtegrade, die verschiedenen Querschnitte und die auf spezielle Körpergewichte bezogenen Matratzenausführungen können alle Wünsche und Bedürfnisse abgedeckt werden.
20. August 2011 | Tags: Pflegebetten, Wechseldruckluftmatratzen | Noch keine Kommentare »
Ein Pflegebett stellt nicht nur auf Grund der speziellen Beschaffenheit des Bettes selbst und des hilfreichen Zubehörs eine sichere und bequeme Schlafstätte für pflegebedürftige und bettlägerige Personen dar, sondern auch wegen der hochwertigen Matratzen.
Die Matratze ist der Bestandteil eines Pflegebettes, welcher nicht nur verschiedenen Ansprüchen in Bezug auf Komfortabilität und auf eine gewünschte Hygiene entsprechen muss. Die Matratze, die für ein Pflegebett geeignet, ist, trägt ganz wesentlich dazu bei, ob ein bewegungsreduzierter bettlägeriger Mensch effizient und vorbeugend gelagert werden kann. Aus diesem Grund werden Matratzen für ein Pflegebett so gefertigt, dass sie entweder als einfache Unterlage im herkömmlichen Sinn als normale Matratze dienen oder als sogenannte Antidekubitus Matratzen sinnvoll nutzbar sind. Die als Standardmatratzen bezeichneten Pflegebettmatratzen gewährleisten das Liegen nicht dekubitusgefährdeter bettlägeriger Personen und eignen sich ausschließlich für die Verwendung in Pflegebetten. Dies hat damit zu tun, dass diese Standardpflegebettmatratzen so gefertigt werden, dass sie durch die kontinuierliche Verstellung der einzelnen Pflegebettsegmente nicht beschädigt und beeinträchtigt werden können. Bei der Verwendung herkömmlicher Matratzen würden diese an den bewegungstypischen Bereichen brechen oder Materialrisse zeigen. Darüber hinaus sind Standardmatratzen für das Pflegebett hygienisch einwandfrei zu reinigen und durch die spezifischen Fertigungsprodukte desinfizierbar.
Eine weitere und recht teure Alternative gegenüber Standardmatratzen sind Matratzen, die auf Grund ihrer Form und materialseitigen Struktur eine Druckentlastung gewährleisten können, sodass diese Vorrichtungen einem schnellen Aufliegen der Patienten vorbeugen. In diesem Sinn werden ganz unterschiedliche Matratzenarten angeboten, die von der kompakten Dekubitus-Prophylaxe Matratze über die Weichlagerungsmatratze aus Schaumstoff bis hin zur hochwertigen luftgefüllten Wechseldruckmatratze reichen.
Eine Weichlagerungsmatratze beugt Dekubitus vor, da den bettlägerigen Personen ein weiches Liegen ohne intensiven Druck auf prädestinierte Körperstellen ermöglicht wird. Sogar Personen mit einem Körpergewicht his zu 130 kg können druckentlastend gelagert werden.
Sogenannte Wechseldruckluftmatratzen gehören zu den kostenintensiven Unterlagen und sind mit einem Pumpensystem gekoppelt. Durch die enthaltene Luft werden Körperbewegungen druckentlastend unterstützt. Um ein Aufliegen zu vermeiden, ist es erforderlich, dass die Luftbefüllung auf das Köpergewicht des Liegenden abgestimmt wird, um auch ein Einsinken zu verhindern. Diese Matratzen werden in einer Sandwichausführung hergestellt und mit einem wasserabweisenden, feuchtigkeitsregulierenden Bezug aus Polyurethan ausgestattet. Der Wechseldruckmechanismus und die konstante Luftfüllung werden durch eine entsprechende elektrisch betriebene Pumpe gewährleistet. Diese Matratzen können den jeweiligen Dekubitusstadien vorbeugen, sind allerdings für die Liegenden in der ersten Zeit etwas gewöhnungsbedürftig.
27. April 2011 | Tags: Pflege, Pflegebetten, Senioren | Noch keine Kommentare »
Ein elektrisches Pflegebett stellt in der modernen Pflege und Betreuung von erkrankten, körperlich eingeschränkten und gebrechlichen Menschen sowohl für die Personen selbst als auch für das Pflegepersonal ein wichtiges Hilfs- und Arbeitsmittel dar. Aus diesem Grund sind die Einsatzbereiche für hochwertige und leistungsstarke elektrische Pflegebetten überwiegend Pflegeheime, die häusliche Pflege sowie Hospize und Krankenhäuser.
Der entscheidende Unterschied eines elektrischen Pflegebettes gegenüber einem herkömmlichen Pflegebett, welches teilweise mit Muskelkraft verstellt werden muss, besteht in dem Einsatz eines durch Netzstrom betriebenen Motors. Über die Motoreinheit werden verschiedene Antriebsmechanismen in Gang gesetzt, welche die Grundlage für eine Verstellbarkeit des Pflegebettes darstellen.
In den meisten Fällen werden elektrische Pflegebetten in zwei Liegesegmente unterteilt, die unabhängig voneinander bewegt werden können. Dies sind das Fußteil und das Kopfteil, die auf Knopfdruck entsprechend der individuellen Bedürfnisse des zu Pflegenden eingestellt werden können. Dies geschieht dadurch, dass sich die jeweilige Neigungswinkel ändern lässt. Der Vorteil dieser Beweglichkeit liegt darin, dass zunächst kranke Menschen durch das Aufstellen des Kopfteils besser mobilisiert und versorgt werden können und vorübergehend aufrecht sitzen. Die Winkeländerung der Fußteils kann zu einer Entlastung des Muskelapparates beitragen und ist bei speziellen Krankheitsbildern günstig.
Ein elektrisches Pflegebett besitzt die technischen und mechanischen Voraussetzungen, um mit der kompletten Liegefläche sowohl niedriger als auch höher eingestellt zu werden. Diese Gegebenheit erleichtert insbesondere dem zu pflegenden Personal die Tätigkeiten, indem ein rückenschonendes Arbeiten möglich wird. Darüber hinaus kann die Mobilität der bettlägerigen Personen unterstützt werden, wenn sie in einen Rollstuhl und wieder zurück ins Bett gebracht wird. Elektrische Pflegebetten ermöglichen durch die unkomplizierte Verstellbarkeit eine einfachere und schonende Umlagerung stetig bettlägeriger und dekubitusgefährdeter Menschen, ohne diese zu stark zu beanspruchen.
Bei den überwiegenden Modellen bestehen elektrische Pflegebetten aus Holz oder Leichtmetall. Der Elektromotor und die benötigten Antriebseinheiten befinden sich unter dem Lattenrost. Wie alle anderen Pflegebetten, so müssen ebenfalls bei der Herstellung der elektrischen Pflegebetten bautechnische Vorgaben und Richtlinien beachtet werden, um deren Sicherheit und Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten. Aus diesem Grund werden elektrische Pflegebetten in Bezug auf die Abgabe von Elektrosmog und anderen sicherheitstechnischen Erfordernissen nach dem Medizinproduktegesetz geprüft. Dies bedeutet, dass der Motor gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und Feuchtigkeit geschützt ist. Außerdem ist das elektrische Pflegebett mit entsprechenden Isolierungen ausgestattet, um einem Stromschlag vorzubeugen.